21.10.12

Keine Wertarbeit – nirgends (678)

Stefan Schridde (Betreiber des diesem Blog ein Stück weit verwandten Blogs »Murks? Nein Danke!«) hat sich des Themas nicht austauschbarer Akkus angenommen. Dem Motto »Akku kaputt, Gerät kaputt« gehorchen mindestens jene über 100 Geräte, die Schridde auflistet. Und er schreibt:
Festeingebaute Akkus begrenzen die Nutzungszeit eines Produktes offentsichtlich auf die Nutzungsdauer des festverbauten Akkus und dies ohne Not oder spezifische Anforderung. Technische, konstruktive und sicherheitsrelevante Gründe lassen sich dafür nicht darlegen. Diese Vorgehensweise der Hersteller ist ein klarer Beleg für geplante Obsoleszenz und betrifft mittlerweile mehr als 100 Produkte unterschiedlicher Produktgruppen.

Sony, Samsung, Braun, Apple, Philips, TomTom, Garmin – all diese Firmennamen tauchen in der Liste auf. Stefan Schridde:

Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten, deren Akkus während der Nutzung nicht problemlos und kostenfrei entnommen werden können, verletzen geltendes Recht. Die Produkte durften und dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Verbraucher und Umwelt werden erheblich geschädigt. Politik, Hersteller und Behörden bleiben untätigt.